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WordPress - Themes & Plugins

Webseiten bauen mit Themes und Plugins. – WordPress und auch andere CMS (Content Management Systeme) haben in den letzten Jahren besonders an Präsenz und Verwendung gefunden, da mit ihnen mittels einfachen Vorgängen sehr schnell “schöne” Webseiten erzeugt werden können. Bei WordPress liegt dies vor allem an den sogenannten Themes und Plugins. In diesem Beitrag zeige ich was Themes und Plugins eigentlich sind und worauf man bei der Verwendung achten muss.

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WordPress Themes

WordPress Themes sind grafische Vorlagen für Webseiten und bieten gewisse Grundfunktionen. Es gibt kostenlose (wie z.B. hier) und kostenpflichtige Themes (wie z.B. hier).

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WordPress Plugins

Plugins sind kostenlose oder kostenpflichtige “Funktionsbausteine”, die WordPress Seiten mit gewünschten Funktionen, wie z.B. einen Shop oder eine Suche, etc. aufwerten.

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Installation

Themes und Plugins sind sehr leicht über WordPress zu installieren. Es gibt mehr als 50.000 Plugins und tausende von Themes. Die Herausforderung ist nicht die Installation, sondern eher die richtige Auswahl.

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Kompatibilität

Durch die sehr grosse Auswahl an Themes und Plugins kommt man leicht in Versuchung, alles auszuprobieren und zu benutzen. Dabei vergisst man sehr oft, dass die einzelnen “Bausteine” zusammen harmonieren müssen. Die Prüfung auf Kompatibilität ist extrem wichtig für eine stabile und performante Webseite.

WordPress Themes
WordPress Plugins

Themes & Plugins – Grundlagen

Theme - WordPress Vorlage

Themes

Früher musste man sehr gut HTML (Gerüst) und CSS (Styles) schreiben können, um eine schöne Webseite mit einigen Funktionen zu erstellen. So wundert es nicht, dass Web-Programmierer lange Zeit ein wirklich gutes Geschäft gemacht haben. Dieses Business ist dank WordPress und anderen CMS-Systemen heute leider im KMU Bereich fast ausgestorben. Gut für die Kunden!

Das man heute zum Beispiel über WordPress bereits mit einfachen Mitteln eine tolle Webseite zaubern kann, liegt vor allem an den sogenannten Themes. Diese fertig erstellten, auf Hochglanz polierten und bereits mit vielen Funktionen vordefinierten Webseiten-Vorlagen ermöglichen jedem Betreiber einer WordPress Webseite mittels wenigen Klicks eine tolle Webseite zu “zaubern”. Es gibt tausende von diesen Vorlagen und man muss sich entscheiden, welche man nehmen möchte. Da sich dieser Blogbeitrag eher an Selbstständige und kleine Unternehmen wendet, werde ich die Kriterien für eine Wahl nicht auf hübsch und toll beschränken, sondern gehe weiter unten auf viel wichtigere Aspekte ein.

Kostenlose Themes findet man direkt bei WordPress.org und auch einfach über Google. Wir werden sehen, dass man diese auch direkt über seine eigene Webseite beziehen kann. Kostenpflichtige, sogenannte “Premium Themes” bekommt man auf grösseren Online-Marktplätzen wie z.B. elegantthemes, themeforest, etc. Auch hier ist die Auswahl riesig.

Bereits integriert in Themes sind meist einige Funktionen wie verschiedene Beitrags- oder Seiten-Layouts, Gallerien, Assistenten zur Erstellung von Seiten oder aber auch komplexe “Seiten Builder“, mit denen man auf einfachste Weise tolle Layouts selber zusammen klicken kann.

Plugins

Neben den Themes sind die sogenannten Plugins das Herzstück einer WordPress Seite. Insgesamt gibt es auf dem Markt mittlerweile mehr als 50’000 dieser Funktionsbausteine. Von ganz einfachen kleinen Funktionen wie per Klick einfach einen Text einzublenden, bis extrem komplexe eigene kleine “Programme” wie ein komplettes Shopsystem, alles womit man die Funktionalität seiner Webseite erweitert nennt man bei WordPress Plugin.

Auch hier gibt es kostenlose und kostenpflichtige Angebote. Zusätzlich gibt es sehr viele Plugins, die nach der Installation kostenlos sind, welche damit eine einfache Funktion anbieten und die dann mittels sogenannten “In-App-Käufen” entsprechend erweitert werden können. Dies ist gerade in den letzten Jahren eine beliebte Variante geworden. Für beide Seiten.

Durch die grosse Auswahl und die extreme Vielfalt an gewünschten Funktionen ist es wie bei den Themes auch bei den Plugins extrem schwer, immer das Richtige zu finden. Vor allem, weil man seine Seite nicht mit diesen Funktionsbausteinen überladen sollte, da sonst sowohl Stabilität, Sicherheit und Performance darunter leiden können. Hier gibt es besonders wichtige Entscheidungskriterien, die ich weiter unten erläutern werde.

Für Plugins allgemein gilt: Es gibt heute fast keine Beschränkung mehr, was eine WordPress Seite alles kann. Einfach das passende Plugin installieren und die gewünschte Funktion ist gegeben.

 

 

WordPress Plugins

Themes & Plugins – Entscheidungsgrundlage

Auswahl Themes & Plugins

Auswahl Themes & Plugins

Wenn man sich heute die grosse Auswahl an Themes und Plugins anschaut, dann fällt es sehr schwer, immer die “richtige” Entscheidung zu treffen. Bei den Themes ist es für viele einfach, denn da gehen sie dann über den eigenen “Geschmack”, die Anbieter verstehen es (leider), das Design in den Vordergrund zu rücken und damit zu einem visuellen Entscheid zu machen. Das führt nicht selten zu Fehlentscheidungen, bei denen man seine Webseite fast von vorne wieder aufbauen muss, bzw. es dann einfach lässt, weil die Arbeit Überhand nimmt.

Bei den Plugins ist es glücklicherweise meist eine technische Entscheidung, denn viele Bausteine wirken nur im Hintergrund und haben keine grosse grafische Auswirkung. Doch auch hier gilt es, entsprechende Kriterien zu beachten, sonst kann eine einzelne Installation mehrere Stunden Arbeit vorher obsolet machen. Im Folgenden nun die Entscheidungskriterien, die ich jedem ans Herz legen möchte:

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Keine kostenlosen Themes

Wenn du deine Webseite nicht nur zum Hobby aufbaust und es dir egal ist, ob sie vielleicht irgendwann nicht mehr funktioniert, dann wähle auf jeden Fall ein kostenpflichtiges Premium-Theme. Klar, zum einen denkt man sich: Hey, WordPress ist doch kostenlos, warum soll ich jetzt doch etwas zahlen? Aber die Antwort ist sehr einfach: Wenn du nicht selber etwas gebaut hast, bist du irgendwann auf die Unterstützung des Herstellers angewiesen. Und das kann bei WordPress sehr schnell, nämlich schon mit dem nächsten Update gehen.

Ich kenne kein Theme, was mit einem “Lifetime-Support” ausgestattet ist und trotzdem mehr als 300.00 CHF kostet. Rechne mal nach, wie viele Stunden deiner Dienstleistung du dafür anbietest und vergleiche das dann mit einer Entwicklungsleistung von mehreren hundert Stunden, die hinter so einem guten Theme liegen. Wer nicht bereit ist, entweder jährlich ca. 50.00 – 80.00 CHF oder einmalig 200.00300 .00 CHF für ein gutes Theme, einen guten Support und Sicherheit und Stabilität auszugeben, dem empfehle ich hier gar nicht erst weiterzulesen.

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Wähle anhand Funktionalität

Auch wenn die vielen tollen Bilder und Designvorschläge einen inspirieren und motivieren: Wähle dein Theme nicht nach dem Aussehen, sondern nach Funktionalität, die es bietet. Entwickler und Anbieter haben es verstanden, Bedürfnissen nachzukommen. So gibt es Themes für Fotografen, Architekten, Friseure, Hotels, Restaurants, etc. Sorry, aber das ist alles Quatsch. Denn da geht es dann wieder um das Design oder die ein oder andere kleine Funktion, die eingebaut wurde.

Viel wichtiger sind Funktionen, die einem grundsätzlich helfen, eine Webseite ordentlich, performant und als Nicht-Programmierer vor allem EINFACH zu erstellen. Und so lange Funktionen wie ein Website-Builder, o.ä. direkt aus dem Theme kommen, ist auch gewährleistet, dass es miteinander harmoniert und funktioniert. Je mehr man schon mit dem Theme ohne weitere Plugins umsetzen  kann, umso einfacher und sicherer fährt man auf seinem Weg zu einer dauerhaft erfolgreichen Webseite!

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Anzahl Plugins & Auswahl

WordPress macht Spass! Klick, zack, nächste Funktion eingebaut. Suchen, finden, ausprobieren. Das ist wirklich ein Problem! Denn dieser Luxus, den uns WordPress und die mehr als 50.000 Plugins bieten, der macht unsere Webseite durchaus angreifbar, bringt eventuell Performance-Verluste und wenn es dann mal irgendwann zu einem Problem kommt, geht das Chaos los.

Es gibt keine maximale Anzahl an Plugins, auch keine empfohlene. Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: wer mehr als 25 Plugins installiert hat, hat entweder das falsche Theme gewählt, oder denkt, seine Webseite muss eine vollwertige Anwendung mit 1000den Funktionen sein. Selbst mit einem Shopsystem und der richtigen Wahl dafür schafft man es beim besten Willen auf max. 15-20 Plugins, die wirklich benötigt werden.

Wer ein Plugin installieren möchte, sollte sich ganz genau überlegen, ob er diese Funktion wirklich braucht. Und welchen Mehrwert sie der Webseite bringt. Nur weil etwas “fancy” ist, bedeutet das nicht, dass man es unbedingt braucht. Auch heute sind puristische Webseiten immer noch benutzerfreundlicher und anerkannter, als überladene “Alles-Kann-Webseiten“. In einem weiteren Post werde ich auf die wirklichen “Must-Have-Plugins” noch eingehen.

Bedenke immer: Die meisten Plugins werden von unterschiedlichen Entwicklern programmiert. Jede Kombination kann durchaus zu gegenseitigen Störungen führen und entsprechende Fehlfunktionen verursachen. Auch hier ist wichtig: Sollte es für die Anforderung Plugins geben, für die ein professioneller Support angeboten wird, sind diese eventuell die bessere Wahl, selbst wenn sie dann etwas kosten.

Themes & Plugins – Finale Empfehlung

Es gibt nur ganz wenige Empfehlungen

Ich nutze WordPress nun mehr als 10 Jahre und habe mehrere Dutzend Webseiten darauf aufgebaut. Hunderte von Plugins getestet, enorm viele Themes probiert, extrem viele Stunden voller Ärger und Reparaturen verbracht und kann heute mit bestem Gewissen sagen: Es gibt nur ganz wenige Empfehlungen, welche ich aussprechen kann.

Für den Bereich Themes gibt es eigentlich nur eine: Das DIVI Theme von elegantthemes. Ich habe noch nie so ein umfangreiches Theme mit so einem guten Support von so extrem motivierten Entwicklern gesehen. Und nutze seit mehr als 2 Jahren nur noch dieses. Es kostet Geld, ja. Aber es liegt im Rahmen des Erschwinglichen und wenn man den Umfang und den Support kennt, würde man freiwillig gerne auch das doppelte oder dreifache zahlen. Ich bekomme keinen Cent für diese Zeilen und verdiene an keinem Kauf des Themes. Aber ich bin auch so 100% davon überzeugt, dass jeder mit DIVI die richtige Wahl trifft. Jeder!

Man kann DIVI für eine Zeit lang kostenlos testen und wird dann bereits die ganzen Vorteile sehen. Seit dem ich dieses Theme nutze, hat sich auch die Anzahl der notwendigen Plugins extrem reduziert, da die meisten “fancy” Funktionen, die man so benötigt, bereits integriert sind. Für mich ein enormer Vorteil.

Mein finales Statement:
Willst du mehr, willst du WordPress wie es sein soll – Go DIVI!
Ohne Wenn und Aber.

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DIVI Theme - von eleganthemes